Trauer um Paul Renner

Im Alter von 92 Jahren ist der frühere Dekanatsratsvorsitzende des Alt-Dekanats Reutlingen am 16. Juli verstorben.

Foto: Privat

Sein Leben war geprägt durch das Engagement als katholischer Christ. „Ein Fels in der Brandung“, würdigte ihn im Jahr 2008 bei der Verleihung der Martinusmedaille durch Bischof Dr. Gebhard Fürst der damalige Dekan Robert Widmann. Gleichzeitig fand sein Wirken als Christ in Politik und Arbeitswelt Anerkennung durch die Ehrung des Landes Baden-Württemberg in Gestalt der Staufermedaille.

Paul Renner stellte sich in den Dienst vieler Gremien von Katholischer Arbeitnehmerbewegung (KAB), Kolpingsfamilie und dem Kolpinghaus Reutlingen. Er wirkte lange Zeit mit in der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen und Verbände (AKO). Dem Kirchengemeinderat (KGR) der Reutlinger Kirchengemeinde St. Peter und Paul gehörte er seit 1965 fast 50 Jahre an. Als langjähriges Mitglied des Dekanatsrats, davon 10 Jahre als Zweiter Vorsitzender, übernahm er Verantwortung für das frühere Dekanat Reutlingen und engagierte sich auch bis Ende 2015 bei der Entwicklung des neu gegründeten Dekanats Reutlingen-Zwiefalten.

Er war beteiligt an der Gründung der St.-Wolfgang-Schule und in der Stiftungsarbeit des Katholischen Schulwerkes.

Mit ihm verliert die katholische Kirche im Landkreis einen engagierten Christen, der wesentliche Beiträge für die Entwicklung des Dekanats geleistet hat und dem Christsein in der Gesellschaft und im ehrenamtlichen Engagement ein Herzensanliegen waren. Das Dekanat verdankt ihm viel und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Clemens Dietz/Dekanatsreferent