Diözesanrat
Das Dekanat vertreten zwei Personen im Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart:
- Dominik Müller (Reutlingen)
- Christoph Zimmermann (Münsingen)
Sie wurden für den 12. Diözesanrat (2026-2031) neu gewählt.
Die insgesamt rund 120 Mitglieder des Diözesanrats vertreten die Dekanate sowie kirchliche Gruppen und Organisationen wie Jugend, Verbände, Berufsgruppen und Orden. Neben dem Bischof als Vorsitzendem und dem Generalvikar gehören die gewählten Mitglieder des Priesterrats dem Gremium an.
Der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart vereint in seinem „Rottenburger Modell“ drei Gremien in einem:
- Als Katholikenrat vertritt er "die Basis". Er kann im Namen der Katholik*innen in der Diözese zu wichtigen Angelegenheiten öffentlich Stellung beziehen.
- Als Pastoralrat berät er den Bischof und die Diözesanleitung in pastoralen Fragen und bei der Schaffung diözesaner Einrichtungen. Er fördert die Arbeit der kirchlichen Gremien und Verbände und entsendet Vertreter*innen u.a. in überdiözesane Gremien.
- Als Kirchensteuervertretung entscheidet er über die Höhe und Verwendung der Kirchensteuer in der Diözese. Er beschließt die Zuweisung von Kirchensteuermitteln an die Kirchengemeinden sowie den Diözesanhaushalt.
(Stand: Dezember 2025)
Für das Dekanat Reutlingen-Zwiefalten im Diözesanrat:
Dominik Müller
Reutlingen - geb. 1993
Das bringe ich mit:
Ich war über 14 Jahre als Ministrant, auch als Oberministrant, in Heilig Geist, Reutlingen, aktiv. Über den BDKJ kam ich dann auch zur KjG, in der ich auch mehrere Jahre viele Aufgaben bis hin zur Diözesanleitung übernommen habe. Ich springe manchmal als Kommunionhelfer ein und bin seit dieser Amtszeit nun gewähltes Mitglied im Kirchengemeinderat. Als Ingenieur bringe ich zusätzlich aber auch ein strukturiertes, logisches und lösungsorientiertes Denken mit, um gut und zielgerichtet mitdenken und mitdiskutieren zu können.
Das möchte ich im Diözesanrat erreichen:
Ich möchte eine junge Sichtweise aus unserem Dekanat in den Diözesanrat einbringen. Dabei geht es mir vor allem darum unser Dekanat und die ganze Diözese im laufenden Zukunftsprozess auf einen zukunftsfähigen Weg zu bringen, bei dem die Menschen vor Ort aber nicht aus Kostengründen aus dem Blick verloren werden. Zusätzlich möchte ich aber auch bei anderen Themen eine starke Stimme aus unserem Dekanat sein und dabei unsere Kirche in Rottenburg Stuttgart und Reutlingen Zwiefalten für uns alle als Ort der Heimat weiterentwickeln.
Meine Motivationfür den Diözesanrat:
Durch meine kirchliche Laufbahn von der Gemeinde bis hin zur Bundesebene der KjG habe ich in den letzten Jahren viele Erfahrungen auf unterschiedlichen Ebenen unserer Kirche gesammelt. Mit Hilfe dieser und den vielen Kontakten, die ich dabei knüpfen durfte, möchte ich nun die Wünsche und Nöte von unserem Dekanat Reutlingen Zwiefalten, das schon immer mein Heimatdekanat war, in den Diözesanrat einbringen. Dort werden die wichtigsten Wegweiser, auch im Umstrukturierungsprozess entschieden. Meine Engagement in der Jugendarbeit habe ich zurückgefahren, weswegen ich nun bewusst die Zeit habe, mich nun im Diözesanrat zu engagieren und dabei auch mal einen jüngeren Blick aus unserem Dekanat einzubringen. Zeitgleich habe ich eben auch noch die Kontakte zu anderen Akteuren auf Diözesanebene, um Entscheidungen gemeinsam auch wirkungsvoll beeinflussen zu können.
Christoph Zimmermann
Münsingen - geb. 1961, verheiratet, 3 Kinder
Das bringe ich mit:
Vielfältige Erfahrungen...
... in der Familie als Vater von drei inzwischen erwachsenen Töchtern,
... im Beruf zunächst als Dekanatsjugendreferent und dann als Religionslehrer an der Berufsschule und im Gymnasium,
... im Ehrenamt als Lektor in der Gemeinde, als Sänger in der evangelischen Kantorei und seit zwei Wahlperioden als Vertreter des Dekanats Reutlingen
Zwiefalten im Diözesanrat.
Das möchte ich im Diözesanrat erreichen:
Einerseits möchte ich die Interessen und Anliegen des Dekanats, sowie die Situation der Gemeinden in die Beratungs und Entscheidungsprozesse im Diözesanrat einbringen. Andererseits ist es mir ein Anliegen, im Dekanat und in den Gemeinden über die Prozesse und Entscheidungen auf Diözesanebene informieren. Beide Blickrichtungen sind mir gerade in dem
anstehenden Transformationsprozess mit den vielen anstehenden und vermutlich manchmal auch harten Entscheidungen wichtig.
Meine Motivation für den Diözesanrat:
Zu einer erneuten Kandidatur für den Diözesanrat habe ich mich bereit erklärt, weil ich überzeugt bin, dass die aktuelle Umbruchssituation nicht nur eine Krise ist, sondern auch eine Chance für einen Aufbruch der Kirche und ihrer Gemeinden beinhaltet. Ich möchte meine bisherigen Erfahrungen in diesen Prozess einbringen im Vertrauen darauf, dass unsere Kirche eine Zukunft hat.



