Friedensgebet der Religionen

Der Rat der Religionen lädt am

Montag, 5. Oktober 2026 um 18.30 Uhr

wieder zu seinem monatlichen Friedensgebet der Religionen  bei der Stadthalle in Reutlingen 
ein.

Im Mittelpunkt stehen mit Worten und Gebeten die Leiden von Männern, Frauen und Kindern an vielen Orten der Welt
Bei diesem Friedensgebet wird insbesondere an alle Betroffenen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gedacht.

Die Mitglieder des Rates der Religionen eint die Überzeugung, dass Gott, der auf unterschiedliche Weise angerufen wird, keinen Krieg will. Genauso stellen sich die Verantwortlichen klar gegen jeglichen Missbrauch von Religion zur Legitimierung von Gewalt und Krieg durch politische Verantwortliche, teilweise auch durch Religionsvertreter.

Bedacht wird bei dem Friedensgebet ebenso die Not vieler Menschen im Nahen Osten und in anderen Krisengebieten der Erde.

Beim Friedensgebet der Religionen beten nacheinander in ihren jeweiligen Traditionen Vertretungen der jüdischen Gemeinde, der christlichen Kirchen, der Moscheevereine und der Baha´i-Gemeinde.

Weitere Termine werden noch bekannt gegeben.

Für den Rat der Religionen:
Frieder Leube, Evang. Kirche Reutlingen/Sprecher des Rats der Religionen

Für die ACK in Reutlingen:
Clemens Dietz, Dekanatsreferent / Vorstandsmitglied ACK in Reutlingen

Interreligiöser Stadtspaziergang zu spirituellen Alltagsorten

Mitglieder des Rates der Religionen führen am Donnerstag, 8. Oktober 2026, zwischen 18. und 20. Uhr durch die Reutlinger Innenstadt und entlang der Echaz. Unterwegs gibt es an verschiedenen Stationen Gedanken zu markanten Alltagsorten sowie spirituelle Impulse aus der jüdischen, christlichen, muslimischen und Baha’i-Tradition. 

Der Spaziergang startet in der Oberen Wilhelmstraße am Lindenbrunnen und endet am Gustav-Werner-Platz, wo die Mitgehenden eingeladen sind zu Begegnung, Austausch und einem kleinen Snack.

Herzliche Einladung!

Frieder Leube
Sprecher Rat der Religionen Reutlingen

Delegiertenversammlung der ACK in Reutlingen

Terminvormerkung / "Save the Date"!

Herzliche Einladung zur nächsten Delegiertenversammlung der ACK in Reutlingen, die am

Mittwoch, 4. November 2026,

um 19 Uhr (Ankommen und Begegnung); 19.30 Uhr (Begrüßung/Beginn)
stattfinden wird.

Ort: ICF Reutlingen , Lembergstr. 5, 72766 Reutlingen-Sondelfingen.

Die Einladung mit Tagesordnung ergeht rechtzeitig an die jeweiligen Pfarrämter bzw. an die gemeldeten Delegierten der jeweiligen Mitgliedskirchen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine rege Teilnahme!

Clemens Dietz, Christoph Klaiber, Daniela Reich
Vorstand ACK Reutlingen

 

Tag der Schöpfung 2026

Sonntag, 6. September 2026 um 11 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst im Rahmen der "Kirche im Grünen",
beim “Rosengarten” der Pomologie Reutlingen
(Friedrich-Ebert-Straße 16/3, 72762 Reutlingen)  stattfinden.

(Bei Regen findet der Gottesdienst gegenüber der Pomologie im Gemeindezentrum der Evang.-Freikirchlichen Gemeinde, Friedr.-Ebert-Str. 15 statt.)

Thema in diesem Jahr: Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?  (Hiob 38,18)

Nein zum Hass! Ja zur Liebe! - Ökumenische Antwort auf menschen-verachtende Haltungen, Äußerungen und Handlungen

„Dass ich liebe, wo man hasst, dass ich verzeihe, wo man beleidigt, dass ich verbinde, wo Streit ist.“

Nein zum Hass! Ja zur Liebe!
Ökumenische Antwort auf menschen-verachtende Haltungen, Äußerungen und Handlungen

Die Geschichte unseres Landes lehrt uns, wie nationalistische Ideologien zu Feindschaft, Unmenschlichkeit und Terror führen, wie völkische Überheblichkeit in einen Abgrund von Gewalt und Vernichtung, Tod und Vertreibung hineinreißt. Daraus erwächst uns in der Gegenwart die Verpflichtung, besonders wachsam zu sein und für Freiheit und Menschenwürde einzutreten.
Die Geschichte der christlichen Kirchen lehrt uns, wie – durch menschliche Schuld – gutgemeinter Eifer für die Wahrheit der eigenen Überzeugung in unbarmherzige Abgrenzung und mörderische Feindschaft umschlagen kann. Sie zeigt uns aber auch, dass – durch Gottes Gnade – Versöhnung und gegenseitige Annahme möglich sind. In der ökumenischen Zusammenarbeit erfahren wir eine Gemeinschaft in versöhnter Verschiedenheit.
Die Gegenwart unseres Landes im Herzen Europas zeigt uns schmerzlich, wie Hass und Hetze die Atmosphäre zunehmend vergiften, wie Diskriminierung und Ausgrenzung das Zusammenleben lähmen, wie Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit die Gesellschaft spalten, wie Polarisierung und Anfeindung die Verständigung ruinieren, wie Lügen und Falschmeldungen die Demokratie weiter untergraben und zersetzen, wie Verleumdung und Verunglimpfung unsere Beziehungen zerstören.
Als christliche Kirchen in ökumenischer Gemeinschaft treten wir solchen menschlichen Verirrungen und Verkehrungen entgegen, wir setzen die guten Gaben und Weisungen Gottes dagegen und bezeugen auf der Grundlage von erfahrener Vergebung und erlebter Versöhnung:
dass Barmherzigkeit auch tiefste Wunden heilt, dass Vergebung und Versöhnung aus Schuld und Verstrickung befreien, dass Wahrhaftigkeit und Verantwortung neue Wege eröffnen, dass die Bereitschaft zu Aufnahme und Annahme neue Gemeinschaft ermöglicht, dass Dialog neue Möglichkeiten und Perspektiven erschließt, dass Mitmenschlichkeit unsere Bestimmung ist – und Liebe das Gebot Gottes für uns.
Wir sagen ja zur Liebe und sagen Nein zum Hass. Wir setzen uns ein für Verständigung und Respekt. Wir beten um weite Herzen und wache Augen, um offene Ohren und ausgestreckte Hände.


Stuttgart, zum 23.5.2024 Tag des Grundgesetzes 75 Jahre nach 1949


www.ack-bw.de

Stellungnahme Rat der Religionen zur Gewalt in Israel und Palästina

Hier finden Sie die Stellungnahme des Reutlinger Rates der Religionen zur Gewalt in Israel und Palästina.

Die Ratsmitglieder waren dazu in den vergangenen Wochen intensiv im Gespräch miteinander. Sie haben die verschiedenen Sichtweisen wahr- und ernstgenommen, einander zugehört, Sätze formuliert und wieder verworfen und schließlich zu einem gemeinsamen Text gefunden. Das ist unseren Augen ein starkes Zeichen für das Miteinander der Religionen in Reutlingen. Der Rat der Religionen freut sich, wenn Sie die Stellungnahme in Ihren Gemeinden bekannt machen.