Gedenkfeier 2014

„GEDENKEN verhindert VERGESSEN“

Gedenkstunde zur Reichspogromnacht am Sonntag, 9.11.2014 in der Marienkirche

Die alljährliche, von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Reutlingen (ACK) in Kooperation mit der Stadt und der jüdischen Gemeinde gestaltete Gedenkstunde zur Reichspogromnacht findet statt am Sonntag, 9. November, um 18.30 Uhr in der Marienkirche.

In diesem Jahr wird Maria Lerner, Mitglied der jüdischen Gemeinde und über viele Jahre verantwortlich für die Gesangsbeiträge in der Gedenkstunde, ein Grußwort sprechen.

Das Thema „GEDENKEN verhindert VERGESSEN“ entfalten Schülerinnen und Schüler der Abitursklasse „Kerschensteinerschule“ mit den beiden Lehrern, Oliver Schnepf (Geschichte und Deutsch) und Sylvain Peythieu (ev. Religion). In drei Schritten – Vergangenheit / Gegenwart / Zukunft – wollen die Jugendlichen mit Hilfe von Stimmungscollagen, Klangbildern, Interviews und Texten der Frage nachgehen. Woran denken wir, wenn wir gedenken? Was bringt das Gedenken dem Denken und Handeln in der Gegenwart? Welche Bedeutung hat das Gedenken für die Zukunft?

Mit Liedern wirkt Julia Lerner mit. Sie hatte im Vorfeld die Klasse besucht und erzählt, wie sie ihren Glauben lebt, welche Erfahrungen sie macht, wenn sie auf ihre Religionszugehörigkeit angesprochen wird oder sich zu erkennen gibt.

Den Abschluss bildet ein Lichterzug zur Gedenktafel am Spendhof. Dort wird das Kaddisch als Psalm bzw. als Gedicht gesprochen, gefolgt vom gemeinsam gesungenen Lied „Freunde, dass der Mandelzweig“. Abschließend werden Kerzen und Blumen an der Gedenktafel niedergelegt.