Ökumenische Woche für das Leben wird auf 2021 verschoben! - Thema »Leben im Sterben« bleibt aktuell

Seit über 25 Jahren führen die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland gemeinsam die ökumenische Woche für das Leben  durch, eine Initiative, mit der sich die beiden Kirchen für den Schutz und die Würde des menschlichen Lebens engagieren. Sie betonen die unantastbare Würde jedes einzelnen Menschen in allen Lebensphasen, besonders wenn diese gefährdet oder in Frage gestellt ist.

19. März 2020

Unter dem Leitwort »Leben im Sterben« sollte die Woche für das Leben vom 25. April bis 2. Mai 2020 stattfinden. Die bundesweite Eröffnung mit einem ökumenischen Gottesdienst und einer thematischen Veranstaltung war für den 25. April 2020 in Augsburg geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie müssen der Auftakt und die gesamte Woche für das Leben abgesagt werden. Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) bedauern diesen Schritt, der aber aufgrund kirchlicher und behördlicher Entscheidungen notwendig ist. Das für 2020 geplante Thema »Leben im Sterben« soll im kommenden Jahr erneut aufgenommen werden.

Die Woche für das Leben ist seit 1994 die ökumenische Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD zur Anerkennung der Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit des menschlichen Lebens in allen Phasen. Die Aktion, die immer zwei Wochen nach Karsamstag beginnt und sieben Tage dauert, will jedes Jahr Menschen in Kirche und Gesellschaft für die Würde des menschlichen Lebens sensibilisieren.

Die bereits erstellten Materialien zum diesjährigen Jahresthema »Leben im Sterben«, wie etwa die Themenbroschüre, stehen weiterhin auf  u.a. Website zum Download oder auch zur Bestellung zur Verfügung.

Infos über die bundesweite Aktion

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